Hochofenschlacke
Geschichtlicher Überblick
Seit Jahrzehnten wandelt die Eisen- und Stahlindustrie in Hochöfen die Eisenerze in Roheisen um um daraus alle Arten von Stahl herzustellen.
Das Nebenerzeugnis, das sich daraus nach Entleerung in Gruben und Abkühlen ergibt, ist eine Art künstlicher Felsen von hellgrauer Farbe, die HOCHOFENSCHLACKE (HOS), welche über gute chemische, physikalische und mechanische Eigenschaften verfügt.
Ausarbeitung
Heute ergibt sich die Aufbereitung der Hochofenschlacke ausschließlich aus Material, das auf Halden abgelassen wurde, die zwischen 30 - 100 Jahre datieren, Jahre. So ist Schlacke frischer Produktion auf dem Markt nicht mehr verfügbar.
Um eine Schlackenhalde abzubauen besteht ein erster Arbeitsgang darin, das Material mittels einer Planierraupe, welche mit einem Reißzahn ausgestattet ist, loszubrechen. Danach durchläuft die Schlacke mehrere Backen- Perkussions- und Kegelbrecher und wird so auf die von den Kunden gewünschten Körnungen reduziert. Schließlich verleihen eine durch verschiedene Elektromagneten ausgeführte Eisenabscheidung und das Sieben in mehreren Etappen den einzelnen Körnungen ihre Endeigenschaften betreffend Form- und Sauberkeitsindex.






